Willkommen im Hotel Haus Thomsdorf
Impressionen Hotel Haus Thomsdorf

Thomsdorf grenzt an die Feldberger Seenlandschaft

Geschichte Thomsdorf

Feldsteinkirche Thomsdorf mit vorgelagertem Glockenhaus
Kirche Thomsdorf

Ausgedehnte Laubwälder, vor allem Buchenbestände, inmitten klarer, schilfbegrenzter Seen, reicher Wildbesatz in einer von der Eiszeit geprägten Landschaft, so bot sich in vorgeschichtlicher Zeit das Territorium um unsere heutige Ortslage Thomsdorf.

Die Steinröder Buchen, die unsere Großeltern noch kannten, und Lämmer reißende Wölfe, von denen sie zu erzählen wussten, sind Hinweise auf den Urzustand von Flora und Fauna.Steinzeitliche Hühnengräber im Buchenwald zwischen Thomsdorf und Rosenow, verweisen uns an die ersten Bewohner.

Urnenfunde (heute Museum Prenzlau) und Reste von Feuerstätten lassen vermuten, dass später slawische Fischer den Reichtum der Seen zu nutzen wussten. Schon vor Hunderten von Jahren in slawischer Zeit verlief die Grenze zwischen den Uckern und den Redariern genau hier am Ortsrand von Thomsdorf.

Und hier im nördlichsten Zipfelder Mark Brandenburg gründete gegen Ende der 1.Hälfte des 13. Jh. der Ritter Tobe das Dorf, dessen Name es noch heute trägt 1425 Tobenstorp genannt entsprechend sprachlicher Entwicklung 1543 Domesdorf, 1597 Tomesdorf in schriftlichen Zeugnissen benannt, trägt unser Dorf seit 1750 den Namen Thomsdorf.

Brandenburgsche Markgrafen waren also von Gründungszeiten her die Lehnsherren (Landverpächter) des Dorfes, das im wesentlichen über 600 Jahre die gleiche Anzahl von Lehnshöfen und damit auch eine relativ konstante Zahl von Einwohnern hatte. Dank seiner abgeschiedenen Lage wurde Thomsdorf von den schlimmen Ereignissen des 30jährigen Krieges nur  gestreift.

1637 soll einer mecklenburgischen Prinzessin, die auf der Flucht vor Kaiserlichen bzw.vor Schweden war, die schwere Verriegelung und die sichere Tür der Thomsdorfer Kirche das Leben gerettet haben.

Die Axthiebe der Verfolger sind heute noch an der Kirchentür zu sehen, das den Thomsdorfern für die Errettung geschenkte Stück Land,das Gottesland,sollte etwa 70 Jahre später zum Zankapfel zwischen Thomsdorfern und Carwitzern werden.

Naturpark Feldberger Seenlandschaft

 
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